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Zuverlässige Pflegesessel für zu Hause oder Pflegeeinrichtung

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In aufsteigender Reihenfolge

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Pflegesessel auf Rollen, mit Aufstehhilfe und anderen hilfreichen Funktionen

Ob im privaten Umfeld oder für die Pflegeeinrichtung: Hier finden Sie Varianten vom soliden Ruhesessel für Senioren über komfortable Aufstehsessel bis zum komplexen Pflegesessel mit Aufstehhilfe und Rollen in wohnlichem Design für jeden Bedarf die passende Lösung.

Die besonderen Pflegesessel von me-up sind nicht nur formvollendet gestaltet, sondern unterstützen mit ihren hochwertigen Materialien und innovativen Funktionen  die Anwender und ggf. auch die Pflegenden individuell und dauerhaft.

Neben privaten Kunden vertrauen auch namhafte Institutionen der Pflegebranche, wie z.B. die Diakonie oder die AWO, der Herstellerkompetenz von me-up als Spezialist für unterstützende Sitzmöbel.

Gönnen Sie sich Bequemlichkeit und Unterstützung in Ihrem individuellen Pflegesessel!

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„Sitzen ist das neue Rauchen"

Wenn diese Problematik schon für aktive Menschen im Berufsleben gilt, so ist die Situation für Menschen mit Altersbeschwerden oder anderen Handicaps um ein Vielfaches dramatischer. Impliziert das doch die Notwendigkeit von regelmäßigem Aufstehen aus dem Pflegesessel. Aufstehen, nur um vom Pflegesessel ins Bett zu kommen reicht nicht. Aber was tun, wenn die Beschwerden das nicht zulassen?

Oft ist nicht das Gehen kurzer Strecken an sich -zum Postkasten, auf ein Glas Wasser etc.- das Problem, sondern das Aufstehen. Angst vor der Anstrengung und/oder Schmerzen führen zu einer mentalen Blockade und falscher „Bequemlichkeit“. So bleiben ältere Menschen bis zu 14 Stunden am Tag in ihrem Pflegesesselsizuen, um dann überwiegend zu liegen!

Die Folgen des vielen Sitzens

Mehrstündiges Sitzen in gleicher Position, meist den Körper zweimal im rechten Winkel abknickend, hat aber dramatische Folgen: Verspannungen und Schmerzen sind die Folge, die Sehnen verkürzen sich, die Muskulatur erschlafft. Mit der Abnahme der Muskulatur entsteht schnell ein Teufelskreis mit noch mehr Sitzen. Zudem steigt folgerichtig die Sturzgefahr beim Aufstehen und Hinsetzen.

Das Herz-Kreislauf-System wird nicht aktiviert. Im Sitzen fährt der Körper seine Aktivität komplett herunter: Das Blut staut sich beim Sitzen, der Sauerstoffgehalt sinkt, der Stoffwechsel in den Zellen erlahmt, unbenutzte Muskeln schalten sich ab. Fettverbrennende Enzyme gehen zurück, der Blutzucker steigt und der Kalorienverbrauch sinkt auf eine einzige Kalorie pro Minute. Die Folge sind Übergewicht und Diabetes

Zu viel sitzen kann nach einem Report der DKV und einer Studie der Universität Regensburg neben Übergewicht sogar zu Diabetis führen und das Krebsrisiko erhöhen

Expertenempfehlungen

Mit altersbedingten oder anderen Handicaps verbringt man zwangsläufig viel Zeit im Sitzen. Aber auch Kleinigkeiten helfen. „Dynamisches Sitzen heißt das Zauberwort. Die nächste Position ist immer die beste, denn durch den Positionswechsel ist man automatisch in Bewegung“ empfiehlt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER

Außerdem empfehlen Orthopäden pro Stunde einmal für zwei bis drei Minuten aufzustehen und sich leicht zu bewegen, um das Muskel- und Gelenksystem zu aktivieren. Außerdem verbraucht man im Stehen schon doppelt so viele Kalorien wie im Sitzen. Zu weiteren kleinen Bewegungsübungen auch im Sitzen hat der Arzt oder Physiotherapeut sicherlich individuell angepasste Tips.

Mit Handicaps ist das Aufstehen und Bewegen jedoch leichter gesagt als getan. Unterstützung bieten hier Pflegesessel mit Relaxfunktion und elektrischer Aufstehhilfe (und Hinsetzhilfe).

Tips für den richtigen Pflegesessel

Die richtige Sitzergonomie ist natürlich Grundvoraussetzung. Sitzhöhe und Sitztiefe sollten so ausgelotet sein, dass in der Grundstellung der Winkel von Unterschenkel zu Oberschenkel 90° beträgt (die Knie dürfen nicht höher sein als die Hüfte) sowie der von Oberschenkel zu Oberkörper ca. 95° und der Rücken somit eine leichte Neigung hat. Bei Rundrücken ist eventuell eine verstärkte Polsterung im Lordosenbereich empfehlenswert.

In der Relaxposition sollte das Fußteil lang genug sein: entweder der Fuß liegt komplett auf, oder -was besser ist, weil dann keine Druckstelle entsteht- der Fuß hängt direkt hinter der Ferse über.

Bei Varianten mit separater Verstellbarkeit von Fußteil und Rücken bis in die Liegeposition kann jede beliebige Position ganz einfach individuell gewählt werden. Dadurch kann man immer wieder die Sitzposition verändern und somit die dauerhaft im rechten Winkel geknickte Sitz-Grundposition ändern, in Bewegung bleiben und Druckbelastungen permanent neu verteilen.

Das einfache unterstützte Aufstehen motiviert zu den bereits erwähnten kleinen Aktivitäten und führt somit neben den gesundheitlichen Aspekten zu mehr Mobilität, Eigenständigkeit und Selbstvertrauen. Und nicht zuletzt entlastet der Pflegesessel auch die Pflegenden.

Das Hinsetzen wird erleichtert und bleibt schmerzfrei. Stauchungen der Wirbelsäule durch „hereinplumpsen lassen“ werden vermieden.

Eine schicke stigmafreie Formgebung des Pflegesessels mit gut „versteckten“ unterstützenden Funktionen und frische Farben des Bezugsmaterials runden den perfekten Sessel ab, Mobilität und Gesundheit bleiben erhalten.

 Quellennachweis / Links:

  1. https://www.welt.de/gesundheit/article136789196/Das-viele-Sitzen-macht-uns-krank.html

  2. https://www.barmer.de/presse/infothek/newsletter-gesundheit-im-blick/presse-newsletter-archiv/archiv-2017/richtig-sitzen-127254

  3. https://www.welt.de/gesundheit/article130891138/Sitzen-gefaehrdet-Ihre-Gesundheit.html

  4. https://me-up.de/de/sesselratgeber/